Sponsoren

Gemeinnützige Vereine sind im Regelfall nicht in der Lage alleine mit Beiträgen ihren Anforderungen nachzukommen und die oft  vielfältigen Aktivitäten zu finanzieren. Erfreulicherweise konnte die Akademie bereits im Gründungsstadium im Jahre 2005 auf eine Zusammenarbeit mit dem Racket Center Nussloch und Geschäftsführer Dr. Matthias Zimmermann  zurückblicken, die bereits im Jahre 1995 mit dem Auftritt des Weltmeisters Anatoli Karpow begann. Insofern ist der Standort Racket Center Nussloch der wichtigste Baustein im Werdegang der Akademie sieht man einmal davon ab, dass man von Anfang an auch die Unterstützung des Deutschen Schachbundes und des Badischen Schachverbandes erhielt. Dass man dem steigenden Anforderungsprofil im Laufe der Jahre gerecht werden konnte, hängt auch damit zusammen, dass sich die Manfred Lautenschläger Stiftung stark engagierte und sich für eine Weiterentwicklung von Schach in der Metropolregion Rhein-Neckar und ein nachhaltiges Arbeiten einsetzte.

Mit dem Engagement der Bezirkssparkasse Heidelberg konnte in jüngerer Zeit auch die Eröffnung des Landesstützpunktes Rhein-Neckar-Odenwald verwirklicht werden, nachdem die Sparkasse bereits im Jahre 2011  ein medienträchtiges Event mit dem ehemaligen Weltmeister Anatoli  Karpow vor dem Rathaus in Heidelberg gemeinsam mit der Rhein-Neckar Schachjugend in Szene gesetzt hatte. Auch die Verleihung des Wissenschaftspreise Schach erfolgte seinerzeit in den Räumen des Instituts.

Denkt man an die vielfältigen Aufgaben, die die Akademie mit der Übernahme der Trägerschaft des Landesstützpunktes Rhein-Neckar Odenwald übernommen hat, wird deutlich, dass die Suche nach weiteren Sponsoren weitergehen muss, wenn man Erfolg haben will. Beispielsweise kann der Bereich Schulsport erst dann in Angriff genommen werden, wenn eine mittelfristige Finanzierung des Konzeptes gewährleistet ist. Als Autor dieses Berichtes bekenne ich, dass ich in sämtlichen bisherigen Gesprächen nie müde wurde zu erwähnen, dass Verhandlungen mit Schulen, Schulämtern, Gemeinden und Städten nur dann in Angriff genommen werden können, wenn eine nachhaltige Konzeptverwirklichung realisiert und finanziert werden kann. Dass Modell Kooperation Schule/Verein könnte hier Pate stehen und ein Ausbau vorangebracht werden. Wieso der Bereich Schulschach beispielsweise im Kreis Miesbach  mit größtem Erfolg in die Tat umgesetzt werden kann und in der Metropolregion Rhein-Neckar die Ansätze hierzu fehlen, hat sich mir bis zum heutigen Tage nicht erschlossen.

Mit der Weiterentwicklung der Rhein-Neckar Schachjugend im Racket Center Nussloch unter der Leitung von Studiendirektor Jürgen Zwecker und mit Unterstützung des gemeinnützigen Vereins Family SAP e.V.  hingegen können die Verantwortlichen der Akademie zufrieden sein, zumal der Jugendliche Marco Dobrikov bei der Jugend WM hervorragend abschnitt und ins Rampenlicht von Presse und Medien geriet. Sein ehemaliger Heimtrainer Jörg Manske koordiniert zurzeit seine Auftritte und  Marco dürfte in Kürze in der Landesschau Baden-Württemberg zu sehen sein.

Ob es uns gelingen kann, diesen Jugendlichen mit Unterstützung der Sportregion Rhein-Neckar e.V. oder mit Hilfe eines Sponsors weiter zu fördern, das ist eine zumindest eine gute Frage. Ob es hierauf eine Antwort gibt?

Dieter Auer

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