Manfred Lautenschläger- eine Laudatio von Heike Schmoll (FAZ)

Eine Septemberausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – Vorzeige Medium in Deutschland – befasst sich sehr ausführlich mit dem Leben und Wirken des Heidelberger MLP-Mitbegründers Dr. h.c. Manfred Lautenschläger. Die Laudatio beachtet und würdigt in besonderer Weise seinen Lebensweg wie auch sein Wirken zugunsten von Forschung und Wissenschaft sowie im sportlichen und zwischenmenschlichen Bereich. Seine Unterstützung der Universität Heidelberg (Neubau der Heidelberger Kinderklinik),Projekte wie Neubau von Schulen in Äthiopien, Heidelberger Ballschule, „Schwimmfix“ und zahlreiche andere Projekte die er nach Gründung seiner Manfred Lautenschläger-Stiftung ins Leben rief, sind vielen Menschen bekannt und legen Zeugnis ab von seinem Schaffen und Wirken neben seinen geschäftlichen Verpflichtungen.

Neben der Förderung von Tennis und diverser Ballsportarten sowie des Schwimmsports hat sich Manfred Lautenschläger aber vor allem auch  um den Schachsport verdient gemacht. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im August dieses Jahres nach einstimmigem Beschluss der Mitglieder würdigt diese Tätigkeit  zugunsten der Randsportart Schach, die der Redakteurin der FAZ, Frau Heike Schmoll, offenbar nicht bekannt war. Manfred Lautenschläger hat nach seinem Zusammentreffen mit dem Weltmeister Anatoli Karpow 1995 im Racket Center Nußloch Schach stets zur Seite gestanden und in den letzten Jahren mit seiner Stiftung gerade auch Fortschritte der Akademie und Projekte wie Rhein-Neckar Schachjugend und Wissenschaftspreis maßgebend gefördert und begünstigt.

Die oft zitierte Headline „Schach hat ein Zuhause“  – gemeint ist das Racket Center Nußloch – legt Zeugnis ab, was Manfred Lautenschläger zugunsten von Schach leistete. Die Frage, ob es die Schachregion Rhein-Neckar in der heutigen Form ohne ihn überhaupt gäbe, ist insofern nicht rhetorisch gemeint, sondern durchaus realitätsbezogen. Eine Jubiläumsveranstaltung in 2015 soll diesen seinen  Bezug zum Schach -dem Spiel der Könige –  widerspiegeln und Rechnung tragen. Nach 20 Jahren sind die Namen Manfred Lautenschläger und Anatoli Karpow untrennbar mit Schach und der Region verbunden. Danke Manfred Lautenschläger.

Dieter Auer

 

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