Im Fokus der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Die Karpow-Schachakademie Hockenheim e.V. – gegründet im Jahre 2005 im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring – wurde 2007 bei einer Mitgliederversammlung  im Racket Center Nußloch in Anwesenheit von Anatoli Karpow in Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar e.V. umbenannt. Mit der Übernahme der Trägerschaft für den Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald  Ende 2013 erweiterte sich die Kompetenz der Akademie, so dass eine Strukturänderung  in den Bereichen Vorstand und Erweiterte Vorstandschaft bei der nächsten Mitgliederversammlung Tagungsordnungspunkt wird.

Erfreulicherweise gerieten die Aktivitäten der Akademie inzwischen  ins Blickfeld des Geschäftsführers der Sportregion Rhein-Neckar, Herrn Henrik Westerberg, der zu Jahresbeginn seine Tätigkeit aufgenommen hatte. Die Akademie wie auch der Bundesligist SV 1930 Hockenheim sind bekanntermaßen Mitglieder der Sportregion RN seit deren Gründung und konnten durch Erfolge in den letzten  Jahren auf sich aufmerksam machen. Stellvertretend sind die Projekte Rhein-Neckar Schachjugend und Wissenschaftspreis Schach der Akademie zu nennen wie auch der Dritte Platz des Rennstadtteams in der Schachbundesliga und die Etablierung in dieser Elite-Liga im vierten Jahr der Zugehörigkeit in Folge.

Fraglos sind die bisherigen attraktiven Spielstätten des Vertreters der Metropolregion Rhein-Neckar mit Baden-Württemberg Center am Hockenheimring, der MLP-Zentrale in Wiesloch, dem Schloss in Schwetzingen und dem Internationalen Schulungszentrum der SAP AG in Walldorf einen Besuch wert und stellen einen Imagegewinn der Randsportart Schach innerhalb der Region dar. Aktuell prüft die Vorstandschaft, ob eine Verlagerung von Aktivitäten in Randbereiche der Metropolregion Rhein-Neckar möglich ist, um Schach und die Schachregion noch mehr ins Rampenlicht zu stellen. Leuchtturmprojekte mit starker Ausstrahlung nach Innen wie nach Außen wären hierzu prädestiniert.

Im Rahmen der Richtlinien und Möglichkeiten wird die Sportregion Rhein-Neckar e.V. der Randsportart Schach künftig zur Seite stehen. Nachdem bekannt wurde, dass das Bundesministerium des Innern  die Sportförderung für Schach aufgekündigt hat, ist jede Art von Unterstützung notwendiger als zuvor. Unter dem genannten Aspekt muss wahrscheinlich auch das angekündigte Karpow-Training im Racket Center im Juli verkürzt oder abgesagt werden, da die finanzielle Förderung durch DSB oder DSJ noch nicht geklärt werden konnte.

Dieter Auer

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