Schach hat ein Zuhause – Racket Center wieder im Fokus der Rhein-Neckar Schachjugend

25 Jahre nach der Eröffnung der Sportstätte Racket Center – zwischen Walldorf und Nußloch gelegen – war eine umfassende Renovierung angesagt, mit der Folge, dass der Racket Center nach Wiedereröffnung sich in einem modernen Ambiente zeigt und eine der attraktivsten Sportstätten in der Metropolregion Rhein-Neckar ist. Nachdem die Rhein-Neckar Schachjugend während der Umbauphase in das Stadthallenrestaurant Rondeau nach Hockenheim – dem Sitz der Karpow-Schachakademie – ausweichen musste, fand das Herbstcamp wieder am gewohnten Standort statt. Auch der Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald und die Rhein-Neckar Schachjugend fühlen sich dort Zuhause.
Nachdem die Termine der Schach-Feriencamps für das kommende Jahr festgelegt wurden, rechnen die Verantwortlichen wieder mit vielen Teilnehmern aus der Region – offensichtlich ist die Beliebtheit der Schachcamps unter dem Motto “Spiel (Schach) und Bewegung” nach wie vor ungebrochen. Dies stellt die ehrenamtliche Organisation der Akademie zwar vor eine große Herausforderung, nachdem man -wie bekannt – inzwischen auf die Unterstützung der gemeinnützigen Institution family@SAP e.V. verzichten musste. Obwohl die Förderung des weltbekannten Unternehmens vor den Toren des Racket Centers ausblieb, nutzen zahlreiche Mitarbeiter des Unternehmens das Freizeitangebot der Akademie.
Bedauerlicherweise findet die Akademie auch keine Unterstützung der Sportregion Rhein-Neckar e.V. obwohl man im Jahr der Gründung der Ferienfreizeit im Jahr 2007 die Akademie mit hohen Erwartungen in Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar e.V. umbenannt hatte.
Umso mehr schuldet man Dank der ML-Stiftung und dem Geschäftsführer des Racket Centers, Dr. Matthias Zimmermann, der die freien Plätze der Sportstätte seit Jahren kostenfrei zur Nutzung zur Verfügung stellt. Nachdem Dr. h.c. Manfred Lautenschläger – Ehrenmitglied der Akademie – dem Vorsitzenden der KSA Dieter Auer beim Herbstcamp sein Wohlwollen und finanzielle Unterstützung signalisierte, blickt man wieder optimistischer in die Zukunft.
Dank ist man auch der Großen Kreisstadt Hockenheim geschuldet, die seit Beginn die Akademie im Rahmen der Vereinsförderrichtlinien der Stadt unterstützt. Erwähnt werden soll auch der engagierte Projektleiter Bernd Hierholz, der mit seinem pädagogisch geschulten Schachfreund Michael Fricke, Realschullehrer a.D., die Leitung des Herbstcamps übernommen hatte.
Dieter Auer

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